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Zweisimmen ist eine politische Gemeinde im Amtsbezirk Obersimmental des Kantons Bern und liegt im Berner Oberland.

Bedeutendster Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus. Weitere wirtschaftliche Standbeine der Gemeinde sind Dienstleistung, Gewerbe und Landwirtschaft.

Die Region um Zweisimmen im Simmental ist von Bergen eingefasst: im Norden von den steil gezackten Kalkriffen der Stockhorn-Gantrisch-Gastlosen-Kette, im Süden vom vergletscherten Hauptkamm der Berner Alpen, aus dem als markanteste Gestalten Wildstrubel, Wildhorn und Diablerets-Massiv herausragen.

Die Region eignet sich für Wanderungen, für alpinistische Unternehmungen sowie für Wintersport. Im Winter werden 250 km Piste mit 62 Bergbahnen angeboten, im Sommer 300 km Wanderwege.

Zweisimmen ist mit Strasse und Schiene sowie mit dem Flugplatz Zweisimmen/Saanen gut erschlossen.

Die Gemeinde ist Endpunkt der normalspurigen Eisenbahnlinie der BLS von Spiez. In Zweisimmen beginnen die meterspurigen Bahnlinien der Montreux–Berner Oberland-Bahn (MOB) nach Lenk sowie nach Montreux an den Genfersee.

Das Simmental ist für den Individualverkehr durch das Simmental gut erschlossen. Strassenverbindungen über den Jaunpass nach dem Freiburgerland, den Col des Mosses und Col du Pillon in den Kanton Wallis galten schon seit Beginn der Besiedlung als wichtige Übergänge.

 

Durch die Gemeinde fliessen die "Grosse Simme" sowie die "Kleine Simme", daher der Name.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Zweisimmen, Blankenburg, Mannried, Grubenwald und der Streusiedlung Oeschseite. In Blankenburg mit seinem Schloss ist die Bezirksverwaltung untergebracht.

 

Um 850 entstanden die Siedlungen Zweisimmen, Grubenwald und Betelried. Das Schloss Blankenburg wird 1325 erstmals urkundlich erwähnt.

Die ersten Schule wurde 1608 eingerichtet. Kurz danach zwischen 1816 und 1821 entstand die Simmentalstrasse. Im Jahr 1862 verwüstete ein Dorfbrand Zweisimmen, die Hälfte der Häuser verbrannte. Nach dem Telegraphenbüro 1868, hält 1900 das elektrisches Licht Einzug. Von 1902 bis 1905 erfolgte der Bau der Eisenbahnverbindungen nach Montreux. In den Jahren 1932-1936 wurde die Simmentalstrasse asphaltiert und ausgebaut. Mit dem Winter 1934 begann in Zweisimmen der Skitourismus und ab 1936 verfügten die Skisportler über ein spezielles Transportmittel für Wintersportler, die als Funi (Kurzform von "Funiculaire") bezeichnete Schlitten-Standseilbahn. Wie bei einer Standseilbahn fuhren zwei Schlitten gegenläufig hinauf und hinunter, allerdings nicht auf Gleisen, sondern auf dem Schnee. Nach dem Bau der Gondelbahn Zweisimmen-Rinderberg 1957 war diese, bis in die 1970er Jahre, die Bahn die Längste ihrer Art in Europa. Sie wurde 1987 runderneuert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zweisimmen Karte GNU Tschubby

 

Arbeitslink

NIKLAUS GUGGISBERG, Hübelistrasse 8 Postf. 250, 3770 Zweisimmen

Tel. 0041 (0)33/722 11 21 Fax 0041 (0)33/722 22 55