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Lokales KMU: A. von Allmen Immobilien Vermittlungen

Dorfstrasse 3823 Wengen, 079 414 67 87

 

Wengen ist ein Dorf im Berner Oberland, das zur Gemeinde Lauterbrunnen in der Schweiz gehört. Der Ort ist an Bevölkerungszahl der grösste der Gemeinde. Er liegt auf 1'274 m ü. M. am Fuße der Berge Eiger, Mönch und Jungfrau, 400 Meter hoch über dem Lauterbrunnental.
Es gehört zum Tourismusverbund Jungfrauregion, zu dem auch das UNESCO Weltnaturerbe Jungfrau gehört.
Erreichbar ist es mit der Wengernalpbahn von Lauterbrunnen aus, das Dorf selbst ist mehr oder weniger autofrei. Wengen hat normalerweise 1'300 Einwohner, in der winterlichen Hochsaison aber mehr als 10'000 und in der sommerlichen Hochsaison etwa 5'000 Bewohner.
Von Interlaken Ost fährt man mit den Berner Oberland-Bahnen (BOB) nach Lauterbrunnen, von dort mit der Wengernalpbahn (WAB) nach Wengen. Der Ort ist auch auf einem Fussweg von Lauterbrunnen zu erreichen (3,5 Kilometer). Möglich ist auch die Weiterfahrt über die Wengernalp, Kleine Scheidegg nach Grindelwald, von wo aus man mit den BOB nach Interlaken Ost gelangt.

Wengen ist das „Dorf der Jungfrau" und das Dorf des FIS-Ski-Lauberhornrennens..
Der Ort Wengen wurde im Jahre 1268 erstmals als "uf Wengen" erwähnt. Die Herkunft des Namens ist nicht sicher zu bestimmen, es könnte sich um Wangen (Berghang wie eine Wange) oder Wengen (wässrige Wiesen) handeln.

Die ersten "Touristen" kamen im 18. Jahrhundert auf der Durchreise von Lauterbrunnen über die Wengernalp und die Kleine Scheidegg nach Grindelwald am Bergdorf Wengen vorbei. 1859 wurde in Innerwengen ein erstes Gasthaus eröffnet. In den 1890er Jahren wurde die Bahn auf die Wengernalp gebaut, damals das modernste Verkehrsmittel, und heute noch das einzige: Eine Fahrstrasse gibt es bis heute nicht. Die Einwohnerzahl stieg von 210 (1783) auf 811 (1900).
Im Zweiten Weltkrieg waren hier englische und amerikanische Flieger sowie polnische Soldaten interniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit dem Tourismus wieder aufwärts. Im Moment (2008) erlebt Wengen einen Bauboom. Mit dem massiven Bau von Ferienwohnungen schreitet auch die Zersiedelung der Landschaft vorwärts. Seit Jahrhunderten bekannt und bewundert wird das Kriegsloch, das anzeigen soll, ob bald ein Krieg ausbrechen wird.
Alljährlich im Januar findet das berühmte Lauberhornrennen statt, welches aus einer Herren-Abfahrt und einem Slalom besteht.

Mit der Wengernalpbahn fährt man zu den Skipisten der Allmend, der Wengernalp und der Kleinen Scheidegg. Mit der Luftseilbahn Wengen-Männlichen fährt man auf den Männlichen, von wo aus man die Pisten nach Grindelwald und zur Kleinen Scheidegg erreicht. Meistens kann man sowohl ins Dorf Grindelwald, wie auch ins Dorf Wengen mit den Skis fahren.

Sowohl Männlichen als auch Kleine Scheidegg sind in ca. 3 Stunden zu Fuss zu erreichen, wobei beim Bergsteigen auf Männlichen völlig unerwartet Nebel hochziehen können und weitere Sicht zu Null reduzieren. Auf dem schmalen und steilen Pfad sollte man nicht in Panik geraten. Die Wanderroute zu der Kleine Scheidegg ist einfacher zu bewältigen und ist keinesfalls steil.

Wengen gehört zusammen mit Mürren, Isenfluh, Gimmelwald, Stechelberg und Lauterbrunnen zur politischen Gemeinde Lauterbrunnen. Auch die Kirchgemeinde umfasst die gesamte Talschaft. Dennoch ist Wengen in vielen Belangen (Schule, etc.) selbständig geblieben, unter anderem bedingt durch die nur über die Bahn mögliche Verbindung mit dem Hauptort des Tales, Lauterbrunnen. Seit 2007 kommt der Gemeindepräsident der ganzen Talschaft aus Lauterbrunnen, ebenso die Kirchgemeindepräsidentin.
In Wengen arbeiten Menschen aus den verschiedensten Ländern der Welt. Der Grossteil arbeitet in der Winter- und der Sommersaison natürlich im Gastgewerbe. Neben dem Gastgewerbe sind die Jungfraubahn und das Elektrizitätswerk Lauterbrunnen die grössten Arbeitgeber. Weitere Arbeitgeber sind: Gemeinde (Verwaltung, Schule, Strassen, Forst, etc.), Baugeschäfte, Schreinereien, Spenglereien, Coiffeure, etc.

Neben dem Lauberhornrennen ist Wengen jeden September ein Streckenhöhepunkt beim Jungfrau-Marathon, wo viele Tausend Zuschauer die etwa 4000 Teilnehmer des 42-km-Laufes anfeuern.